ÜBER DIE MALERIN
|
|
|
Selbstportrait 1 Öl auf Leinen-Malkarton 30x40
|
Als junges Mädchen leistete Catherine ihrem Vater (ein autodidaktischer Maler) immer gern Gesellschaft, wenn er an seinen Ölgemälden arbeitete. Sie betrachtete ihn dabei stundenlang, bewunderte ihn sehr und prägte sich unbewußt seine Maltechniken ein. Sie entdeckte auch sehr früh das Zeichnen für sich, vor allem das Porträtieren, und schwor sich, daß sie irgendwann einmal auch malen würde.
Als Heranwachsende lernte sie durch ein mehrjähriges Fernstudium die Techniken des Zeichnens und Malens.
Doch erst im Alter von dreißig begann sie, mit Öl auf Leinen zu malen. Die ersten Versuche konnten sich durchaus sehen lassen. Es freute sie zu erleben, wie sie von Tag zu Tag Fortschritte machte. Seitdem malt sie so oft sie kann, zumal sie die Herausforderung braucht, die jedes neue Bild für sie ist.
Auch wenn Catherine Ducloux gelegentlich Blumen und Landschaften malt das zentrale Thema ihrer Kunst ist die Frau. Auf ihren allermeisten Bildern bannen ausdrucksvolle Frauengesichter den Blick des Betrachters. Lebendige Gesichter, die Stimmungen vermitteln, Fragen stellen, Rätsel aufgeben und auf das Verborgene hinter dem Offensichtliche weisen.
Catherine arbeitet in der Regel nicht mit Modellen, sondern läßt ihre Gemälde aus ihren Phantasien und Visionen entstehen, fertigt aber auch gelegentlich Portraits nach Photovorlagen an, wobei es ihr nicht nur auf eine getreue Darstellung, sondern auch auf eine phantasievolle Interpretation der gemalten Person ankommt. Dennoch sind ihre Bilder weit entfernt vom Photorealismus und auch sonst in keine Modeströmung einzuordnen. Sie vermitteln uns durch ihre Atmosphäre die Anschauung der Malerin.
Catherine Ducloux malt, um zu malen, aus dem Drang, das vollendete Bild vor sich zu sehen ("Ich male das, was mich anrührt und sich mir aufdrängt"). Sie empfindet das Malen als eine Art Meditation ("Einfach die Welt vergessen") und genießt dabei das Zeitlose, das Gefühl des völligen Alleinseins, wobei alles um sie herum verschwindet oder seine Bedeutung verliert. Allein ein Glücksgefühl bleibt.
Doch das Malen bedeutet ihr nicht nur Glück, sondern auch Trost, Hilfe und die Stärkung, die sie braucht, um die dunklen Seiten des Lebens zu meistern. Genau aus diesem Grund möchte sie auch nur Schönheit und Anmut aufs Bild bringen, nicht das Häßliche und Deprimierende, das die Nachrichten ihr vermitteln.
Aber aus welchen Gründen auch immer sie malt, letztlich kann sie gar nicht anders, als ihre Liebe zur Schönheit und zu den Farben künstlerisch auszudrücken.
Inzwischen hat Catherine mehr als hundert Ölbilder gemalt, von denen dreißig für diese Galerie ausgewählt wurden.
Die meisten der Bilder von Catherine sind verkäuflich. Weitere Informationen können per Email erfragt werden.
|
|
|
Blaue Sonnenblumen
Öl auf Leinwand 40x50
|
"Aber ich male lieber Menschenaugen als Kathedralen, denn in den Augen steckt etwas, was in der Kathedrale nicht steckt, wenn sie auch feierlich und eindrucksvoll ist; die Seele eines Menschen wäre es auch nur die Seele eines armen Teufels oder eines Straßenmädels ist in meinen Augen interessanter."
Vincent van Gogh
|
Hans Kruppa hat Catherine diese Galerie gewidmet als Hommage an die Schönheit ihrer Malerei.
|
|
|